Mrz 16

Wie heute bei Golem zu lesen war, hat eine Mutter in den USA Klage gegen Apple eingereicht, weil der ipod touch ihres Sohnes in der Hosentasche explodiert sei. Ich will diese Story nutzen um meine Meinung zum Thema Akkus kund zu tun ;) . Ich kann es immernoch nicht verstehen, wieso die Hersteller – speziell Apple – aus den Ereignissen der letzten Jahre nicht lernt. Es ist ja nicht das erste Mal, das Akkus von ipod, MacBook oder sonstigen Produkten Feuer fangen / explodieren und damit Menschen in Gefahr bringen. Wieso kann man nicht einfach bei der Entwicklung von Akkus mehr Sorgfalt an den Tag legen. Es ist ja scheinbar desöfteren so, dass Akkus Probleme machen, wieso kann man dann nicht mal den Hersteller wechseln oder ein wenig Druck ausüben? Ich könnte mich nicht mit dem Gedanken anfreunden ein Gerät in der Hosentasche zu haben, welches bekannt dafür ist, dass solche Probleme mit dem Akku auftreten. Das stützt meine zuletzt nicht unkritische Meinung über Apple.

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3 Responses to “Apple: Viel Rauch für viel Geld”

  1. 1. Roland Rick Says:

    Apple lässt leider alles in China produzieren und schaut seinen Lieferanten was Qualität anbelangt leider viel zu wenig auf die Finger. Und dies nur um das Maximum an Gewinnoptimierung herauszuholen. Dieses lässt sich halt auf einer Präsentation wunderbar aus Chart darstellen und alle BWL-ler die im Management sitzen sind glücklich und zufrieden.

    Die entgangen Verluste lassen sich so leider nicht so leicht aufzeigen, da immer repräsentative Zahlen fehlen werden (es können ja nur hypothetische Werte angenommen werden – und das zählt ja nicht).

    Typisch für China: die ersten paar Chargen und Lieferungen werden in top Qualität produziert und präsentiert, danach wird gepfuscht. Siehe Displays von Apples iPhones und iPod Touch. Ich hab noch einen iPod Touch erster Generation, dessen Screen im Vergleich mit dem meines iPhone 3G unglaublich viel besser ist.

    Wird Zeit, dass die BWL-er in den Management Etagen (aus den gleichen egoistischen und völlig ethiklosen Ausbildungsjahrgängen wie die Verantwortlichen der aktuelle Weltwirtschaftskrise) den Hut nehmen und die Ingenieure wieder mal das Zepter übernehmen.

    Das optimiert zwar den Gewinn nicht, verspricht aber einen kontinuierlichen, dauerhaften und sicheren – und nicht nur kurzfristigen, aufgrund von Entlassungen oder sonstigen Einsparungsmassnahmen (das kann ich ohne BWL Studium auch) erzielten.

  2. 2. Alexander Stelter Says:

    Das ist nämlich genau der Punkt. Sie verlangen überdurchschnittliche Preise für Artikel, die zwar überdurchschnittlich gut aussehen aber dann auf einmal Mängel haben wie Billigmarken, die man sonst auf dem Kirmesmarkt kauft. Das muss meiner Meinung nicht sein und wenn das so weiter geht, wird auch die breite Öffentlichkeit mal wach werden. Ich habe jedenfalls kein Apple Produkt daheim und das wird auch zunächst so bleiben, es sei denn ich gewinne im Lotto ;) .

  3. 3. Jakob Pietras Says:

    Apple hat sich durch die Entwicklung von relativ innovativen Produkten und Designstücken nun mal einen Namen gemacht und verfolgt einfach die Hochpreispolitk: Sobald sie ihre angefressenen Äpfel nämlich für weniger anbieten, verlieren die Produkte direkt an Ansehen. Ein Barren Gold ist schließlich auch nur ein Stück Metall mit schlechten chemischen Eigenschaften, dafür glänzt es aber so toll und kostet viel ;D

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