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Wie in einem Artikel von Golem zu lesen ist, wurden bei der Bundespolizei (interne Konten der Mitarbeiter!!!) im vergangenen Jahr E-Mail-Konten nach bestimmten Inhalten durchforstet. Nach Angabe der Polizei handelte es sich dabei um die Suche nach einem Kettenbrief, der angeblich die IT-Infrastruktur belastete. Pikanterweise gehörten zu den durchsuchten Konten auch solche von Personalräten, welche besonderen Schutz genießen.
Das ist ja schon echt Krass. Aber was noch erschwerend hinzu kommt ist, dass die Mitarbeiter die Konten laut Betriebsvereinbarung auch privat nutzen dürfen, das bedeutet, dass jemand, der diesen Kettenbrief privat erhält und weiterverschickt ja auch nicht gegen eine Vereinbarung verstößt, was die Durchsuchung ja nochmal “illegaler” macht.
Ich finde das schon ein starkes Stück, dass selbst Mitarbeiter der Bundespolizei vor der Willkühr ihrer Kollegen nicht sicher sind und dies noch nichtmal, obwohl ausdrücklich gestattet ist, dass die Konten für private Mails benutzt werden dürfen. Da bleibt nur zu hoffen, dass Herr Schäuble mit seiner Onlinedurchsuchung nicht weiter kommt, sonst enden wir nachher noch in einem Polizeistaat alà Stasi.
August 1st, 2007 at 07:27
Was muss man heute bei Golem lesen? Die Polizei übt intern schon das Abfangen von Mails. Erst einmal natürlich bei den eigenen Kollegen. Später kann ja dann induziert werden.
August 6th, 2007 at 20:43
Ich hatte ja neulich über einen Fall berichtet, der im Netz ziemliche Wellen geschlagen hat. Hierbei wurden von Bundespolizisten dienstliche E-Mail-Konten ihrer Kollegen nach Inhalten durchsucht.
Heute war bei Golem zu lesen, dass nun ein Ermittlungsve