Jun 04

Vorweg sei gesagt, dass dieser Blogbeitrag eine reine subjektive Stellungnahme zu den Erlebnissen des heutigen Tages darstellt.

Von den vielen positiven Stimmen, die man so über den Krewelshof liest, angetrieben, waren wir heute Vormittag auf dem Krewelshof aufgelaufen um einen tollen Nachmittag zu erleben. Zunächst suchten wir die Tiere, über die man auf der Internetseite so viel liest, meine Vermutung, dass man dafür zunächst in den Kinderspielbereich (für den 3,50 EUR pro Person fällig wurden) eintreten mußte, bewahrheiteten sich leider recht schnell. Kinder unter einem Meter Körpergröße waren kostenlos. Der Kinderbereich öffnet seine Pforten an Wochentagen erst um 13:00 Uhr. Kein Problem, wir wollten ohnehin noch etwas essen. Also wollten wir die verbliebene Stunde im Restaurant verbringen und vom angepriesenen Buffet essen.

Das Buffet entpuppte sich zwar als Buffet, aber nicht im eigentlichen Sinne: Man konnte sich zwar den Teller füllen, aber mußte für alles extra zahlen. Ich für meinen Begriff verstehe unter Buffet einen festen Betrag, zu dem man dann essen kann. Hier war es allerdings so, dass z.B. ein Schnitzel 4,90 EUR kostete, dazu kamen dann noch die Beilagen und die Getränke… Für meine Begriffe richtiger Wucher und Abzocke für ein Essen auf Raststätten-Niveau, daher entschieden wir uns auch nach der Durchsicht der Möglichkeiten, dass wir uns wieder ins Auto setzen und zum Essen in ein Restaurant außerhalb fahren.

Gut gestärkt kamen wir dann gegen halb zwei wieder an und gingen zum Eingang um den Eintritt zu bezahlen wo wir über zehn Minuten warten mußten, bis überhaupt jemand kam, der uns bediente. Ein Schelm wer da sagen würde, “da geh’ ich einfach so rein”. Man wäre ohnehin nicht mehr kontrolliert worden. Die Spielscheune bestand – ganz nach meinen Befürchtungen – aus einem Stand wo man Essen und Trinken kaufen konnte, einem Stand für Kinderschminken, vielen Tischen zum essen und einer Hüpfburg (übrigens die einzige, die nicht total abgewrackt aussah). Unter der Hüpfburg war übrigens kein Teppich oder ähnliches, was schon ein Unding ist, da man sich als Kind bei ein wenig Spaß auf der Hüpfburg schon die Knochen brechen kann, wenn man ungewollt einen Abflug macht.

Draußen auf dem Hof, dachte man zunächst “das sah im Internet aber größer aus”. Der Gang in den Ziegenstall offenbarte die nächste Ernüchterung: Man konnte an die Tiere nicht wirklich nah dran, denn zwischen den Tieren und dem Zuschauer lag eine dicke Glasscheibe – Streichelzoo: Fehlanzeige. Die Hase und Kanninchen waren vor dem Ziegenstall in Holzverschlägen zu finden und kamen wohl außerhalb der “Streichelstunde” nicht raus. Bis dahin wollten wir aber nicht warten: Enttäuschend. Die “GoCard” Bahn mit Kettcars war in einem schlechten Zustand, ebenso wie die Wasserrutsche und die weitere Hüpfburg. Ich hätte meinen Sohn nicht auf diese Wasserrutsche gelassen, wenn tolles Wetter gewesen wäre, wer weiß an wie vielen Flicken sich die Kinder den Körper aufreißen, bis sie unten ankommen. Ebenfalls bezeichnend war, dass in einem Spielhaus eine Scheibe kaputt war, an dem man sich als Kind äußerst schmerzhafte Schnittwunden zufügen kann, sowas sollte meiner Meinung täglich kontrolliert werden und ist keinesfalls zuviel verlangt wenn man sich den Eintrittspreis so vor Augen führt.

Alles in allem haben wir nach ein wenig Trampolin springen (ja, es war nicht kaputt und auch noch in recht gutem Zustand) das Gelände verlassen. Den Hofladen, in dem wir eigentlich die recht günstigen Erdbeeren mitnehmen wollten, haben wir dann auch nicht mehr besucht, den Umsatz haben wir dem Laden dann auch vergönnt.

Fazit: Ein sehr enttäuschendes Erlebnis, wo man sich schon fragen kann, wie viel die Aussagen auf einer Webseite so wert sind. Vielleicht ist auch alles prima, wenn sie Sonderveranstaltung wie Sommerfeste & Co. veranstalten, aber selbst dann sollte die Qualität im Normalbetrieb nicht so sinken. Ein wenig Schaukäserei kann man auch woanders haben, mein erster Eindruck “das sieht aus wie eine Mischung aus einer Autobahn-Raststätte und einem Supermarkt” war garnicht verkehrt, Schade.

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Mrz 07

Ein schöner Abend klingt doch am besten mit einem guten Essen aus :) . Aus diesem Grund waren wir gestern Abend im Yang Yang in Viernheim. Früher hieß das Lokal Bambo Garden und servierte gute chinesische Küche. Aus irgendeinem Grund wurde der Laden nun umgetauft und verkauft nun mongolische Gerichte :) . Wie wir aber feststellen konnten war zumindest der Chef immernoch der selbe :) . Wir haben uns entschlossen das “Mongolische BBQ” zu nehmen, was aus einem Buffet von fertigen warmen Speisen, Salaten und Nachtisch besteht. Eine Besonderheit dabei: Es gibt noch eine Theke mit unzubereiteten Speisen (Fleisch, Gemüse, Fisch, Obst, Saucen). Man kann sich dann tellerweise sein “Lieblingsgericht” zusammenstellen und gibt diese Teller mit rohen Speisen dann an einer Theke beim Koch ab. Dieser bereitet die Speisen dann nach Art des Hauses im Wok zu und man bekommt sie wieder an den Tisch, und das so oft man will! Eine prima Sache. Das Essen war echt gut, der Preis angemessen und die Bedienung freundlich. Einziger Kritikpunkt ist vielleicht, dass der Parkplatz schon voll war und wir einen Moment suchen mußten. Man kann den Laden aber guten Gewissens weiterempfehlen, das Essen ist spitze!


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Apr 09

Ich möchte heute mal meine Meinung über die Verwendung des DLG Siegels kund tun. Jeder hat es sicher schomal gesehen, denn derzeit wird es inflationär verwendet.

Nahezu jeder Discounter hat DLG prämierte Fleischwaren in der Kühltheke liegen und meist sind die sogar mit dem goldenen Siegel prämiert. Da sollte man als Verbraucher ja eigentlich positiv überrascht sein, wenn das gekaufte Produkt ein goldenes Siegel hat. Wenn man genauer hinsieht, wird man feststellen, dass derzeit ziemlich viele Produkte ein solches Siegel tragen. Es ist zwar schön, dass das Produkt den Richtlinien entspricht, jedoch frage ich mich, wieso zuzfällig seit kurzem fast alle Discounter Fleischwaren diesen Richtlinien entsprechen? Taten sie das zuvor auch schon, oder wurde wirklich was verbessert? Scheuen die Discounter vielleicht jetzt weniger die Kosten der Zertifizierung? Fragen über Fragen, was mich natürlich beim Einkaufen auch ein wenig von den Siegeln wegbringt.

Schaut man sich z.B. an, dass hier auch der Geschmack bewertet wird, frage ich mich ernsthaft, wieso heutzutage fast jede Discounter-Salami, die ein goldenes Siegel trägt, auch nach NICHTS schmeckt? Derzeit kann ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass ich keinen Wert mehr auf speziell dieses Siegel mehr lege. Ich sage es zwar ungern, aber die Salami, die ein BIO Siegel trägt, schmeckt sogar nach etwas …

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