Jun 29

Wie ich bereits am Wochenende schrieb hatten wir mit vermehrtem Verkehrsaufkommen in unserer Straße zu kämpfen (und das ist untertrieben!). Heute mußte ich von Schriesheim zunächst nach Großsachsen. Dabei mußte ich durch 3(!) Umleitungen fahren, bis ich am Ziel war. Zunächst ist die direkte Ausfahrt von unserer Straße auf die B3 gesperrt wg. Kanalbauarbeiten, dann ist die Ortsausfahrt in Richtung Hirschberg nun auch gesperrt und das wohl für eine ganze Weile. Da wird ja bald ein Tunnel in den Odenwald entstehen, um die Talstraße zu entlasten. Also wird man hier über ein neu gebautes Stück Straße geleitet. In Großsachsen kann man aufgrund von Schienenbauarbeiten (OEG) nicht mehr durch den Ort fahren. Wenn man also in den Ortskern will, muss man sich durch unendlich viele Seitengassen quälen, die auch vollkommen überlastet sind.

Wie es der Zufall wollte, mußte ich dann von Großsachsen aus noch nach Weinheim, wo – oh Wunder – auch gebaut wurde. Hier konnte man auch nicht auf direktem Weg über die B3 in den Ortskern, da auch hier an den Schienen (OEG) gebaut wird, also wieder eine Umleitung außen um den Ort herum und an anderer Stelle wieder hinein.

Auf dem Rückweg über Heddesheim war’s nicht besser: Hier waren Arbeiter zugange um die Markierungen aufzufrischen, ein Graus. Man könnte meinen, dass die Gemeinden (die ja ohnehin kein Geld haben) zum Sommer hin an allen möglichen Orten Straßen aufreißen. Ähnliches kann man auf den Autobahnen beobachten. Ich habe nichts gegen Umgestaltungen, Sanierungen oder dergleichen, aber ein wenig mehr Absprache unter den einzelnen Gemeinden wäre ganz toll, damit man nicht innerhalb von 3 km 3x überlegen muss wie man denn jetzt wieder am besten ans Ziel kommt.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

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Mai 24

Heute war es nun soweit. Meine Schwiegereltern in Spé bekamen die erwartete Holzlieferung aus Litauen (der Lieferant war übrigens www.fair-fire.de), welche für 5-6 Jahre reichen soll. Hierbei handelte es sich um 24 Paletten mit den Maßen 110x120x180cm (BxTxH). Diese wuden zunächst mit einem Stapler abgeladen und in ein kleines Gässchen neben dem Haus abgestellt und vier davon blieben auf der Straße.

Nun bestand die Aufgabe darin die Paletten abzuladen und zu schichten. Zweieinhalb Paletten passten in die Garage. Die restlichen mußten in den Garten hinter dem Haus. Hier galt es einen Höhenunterschied zwischen Gässchen und Garten von ca. 110cm zu überwinden. Eine Palette wurde dann leer gemacht, dann (fast) leer hochgehoben und auf den Rasen gesetzt und dann mit der dem Inhalt der nächsten vollen Palette gefüllt. Wir mußten im Endeffekt jedes Holzstück anpacken um es durch werfen oder mit der Schubkarre an den Ort der Bestimmung zu fahren. Umgerechnet haben wir mit 5,5 Personen an dem Tag 19 Tonnen Holz umgeschichtet. Der Tag ging übrigens von morgens um halb 10 bis Abends um halb 8. Weiter unten gibt’s ein paar Fotos, viel Spaß damit ;) .

Ankunft / Abladen

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