Jun 08

Wir schreiben das Jahr 1348 und befinden uns in Köln. Der Dombau ist im Gange. Zu dieser Zeit lebt die junge Frau Anna, eine Tochter eines Steinmetzes, in Köln und trifft eines Tages am Bett eines sterbenden Mädchens auf einen Engel. Er kann sie sehen, sie ihn nur fühlen, aber er verliebt sich in sie und möchte zum Menschen werden.
Wir springen ins Jahr 2010 und treffen Nia Hallmann. Kommissarin bei der Polizei und auf der Jagd nach einem Mörder. Auch sie wird eines Tages einen Engel treffen und kann dies nicht glauben. Eine geheime Bruderschaft tritt in Erscheinung und setzt beiden Frauen ziemlich zu…

Die Gesichten verwinden sich in einander und es stellt sich raus, dass sie beide mit einem Geheimnis zu tun haben, welches im Kölner Dom bewahrt wird. Eine rasante, spannende und kurzweilige Geschichte beginnt und hält den Leser in seinem Bann. Die Fakten um den Kölner Dom in Kombination mit der fitkiven Geschichte machen die Spannung perfekt. Als kleinen “Snack” zwischen durch kann ich dieses kleine Büchlein sehr empfehlen!

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Okt 19

Auf Haimspiel.de wurde heute von Henning Hartung ein großartiger Artikel (Die Macht des geschriebenen Wortes) veröffentlicht, der exakt das schildert, was ich auch zur Zeit empfinde: Anstatt das die (lokalen) Medien die Haie unterstützen bzw. positive Signale ebenso werten, wird alles schlecht geredet und die Unterstützung verwehrt, wie sie eigentlich da sein müßte.

Ende letzter Woche empfahl z.B. der offizielle Twitter Account der Stadt Köln für’s Wochenende:

koeln_de:
Westernhagen, Köln Comedy Festival, 1. FC Köln – hier sind unsere Top-Tipps zum Wochenende. http://ow.ly/2TUKI

Auf meine Nachfrage hin, wieso die Haie nicht empfohlen würden, da sie ja auch am Freitag ein Haimspiel haben, bekam ich diese Antwort:

@astelter Wenn der KEC den letzten Tabellenplatz verlässt, empfehlen wir ihn auch gerne wieder ;-)

Das enttäuscht mich sehr und zeigt nicht gerade den Rückhalt, den die Stadt noch bei der drohenden Insolvenz gezeigt hat. Wieso kann man den Verein nicht einfach unterstützen und damit dazu beitragen, dass es nicht doch besser werden kann? Ich kann das nicht verstehen und mich macht so etwas echt traurig.

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Feb 27

In der Not zeigt sich, wer zu einem steht und wer nicht. So sieht es im Moment auch für den KEC aus. Die Fan-Initiative www.rettet-den-kec.de hat zwischenzeitlich über 30.000 Euro gesammelt! Der KEC versucht durch die “Retter T-Shirt” Aktion die Fans zu mobilisieren und daraus Geld zu ziehen. Selbst die Stadt Köln hat dauerhafte Hilfsbereitschaft signalisiert und steht damit dem Eishockey am Rhein bei, klasse Sache und genau das, was sich alle gewünscht haben.

Eine weitere coole Idee (unter vielen) hat sich der Sponsor Gilden Kölsch einfallen lassen: Sie geben zunächst eine einmalige Zahlung von 15.000 Euro an die Haie und desweiteren starten sie eine Aktion, in der 10 Cent pro verkauftem Kasten Gilden Kölsch an die Haie fließen. So können sich die Fans den eigenen Verein gesund trinken, hoffen wir mal, dass das nicht übertrieben wird :) .

Alles in allem bin ich sehr froh darüber, dass so viele Hilfsangebote an den KEC herangetragen werden (und das ist sicher nur die Spitze des Eisbergs). Meine persönliche Hilfsaktion für den KEC ist noch nicht angelaufen, da ich mir noch nicht ganz schlüssig bin was ich mache und wieviel ich entbehren kann, allerdings wird sich da auch noch was tun!

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Feb 22

Heute Mittag war es in diversen Medien zu lesen und zu hören: Der KEC steht (mal wieder) vor dem finanziellen Aus und benötigt jetzt schon 500.000 Euro um diese Saison zu überstehen, andernfalls muss ein Insolvenzantrag gestellt werden. Nun, diese Nachricht schockte mich als Fan natürlich ziemlich.

Etwas später am Nachmittag war dann auf der Haie Webseite ein Statement zum Thema zu lesen:

Aus aktuellem Anlass möchten die Kölner Haie über die momentane Situation beim KEC informieren:

Die Kölner Haie befinden sich aktuell in einer wirtschaftlich sehr schwierigen Phase. Die Geschäftsführung sowie die Sport Holding Cologne GmbH (SHC) als Gesellschafterin arbeiten mit Hochdruck an Lösungen für diese finanziellen Schwierigkeiten.

Umsatzrückgänge in den letzten Monaten im Bereich Ticketing, Merchandising, Hospitality und Sponsoring bedrohen die Liquidität des KEC. Kurzfristig geht es darum, die Zahlungsfähigkeit der Haie zu sichern.

Sollte sich in naher Zukunft eine neue Faktenlage ergeben, werden die Haie darüber über ihre Homepage informieren.

Zum Hintergrund: Durch das enorme Engagement des damaligen Allein-Gesellschafters Heinz Hermann Göttsch, war es den Haien in den letzten Jahren möglich, trotz nachteiliger Rahmenbedingungen, den KEC sportlich auf höchstem Level in der DEL zu halten. Schritt für Schritt schaffte es der KEC, die Zuschüsse Herrn Göttschs herunter zu fahren, ohne dabei sportlich einzubrechen. Zur Saison 2007/2008 (Finaleinzug) konnte erstmals ein Gewinn erwirtschaftet werden. Die Wirtschaftskrise, verbunden mit dem sportlichen Misserfolg 2008/2009, zwang den KEC zur Umstrukturierung in der Gesellschafterstruktur.

Später am Nachmittag war dann ein Statement vom KEC Geschäftsführer Thomas Eichin im Radio zu hören. Die Lage hört sich so natürlich dramatisch an. Auch ein Eishockey-Verein ist ein Unternehmen und muss funktionieren. Funktionieren einige Teile nicht, erwirtschaftet man keinen Gewinn und im schlimmeren Fall sogar Verlust, was dann dazu führt, dass man Insolvenz anmelden muss. Ich hoffe, dass sich jemand findet, der dem KEC beistehen kann und die nötigen finanziellen Mittel ein weiteres Mal bereitstellen kann, denn Köln ohne Eishockey, das geht gar nicht! Desweiteren sollte sich das Management die Fehler in sportlicher und finanzieller Sicht genau ansehen und (personelle) Konsequenzen daraus ziehen. Es kann meiner Meinung nach nicht sein, dass jedes Jahr die komplette Mannschaft umgekrempelt wird und dann aufgrund der sportlichen Situation wieder ein neuer Trainer her muss. Da müssen Konstanten hin und das nicht nur in Form von einer Hand voll Spielern!!

Was mich aber ein wenig auf die Palme bringt, ist die Reaktion der Stadt Köln: Management Fehler, Wirtschaftskriese sind ja gut und schön (oder auch nicht), aber es kann doch nicht angehen, dass man dem Verein nur “Hilfe bei der Suche nach Investoren” zusagt? Der KEC ist eine Marke in Köln und steht für diese Stadt! Wieso nimmt sich die Stadt nicht ein Herz und gibt sich ein wenig Mühe und investiert kurzzeitig in diesen Verein? Für den Pfusch am Bau der U-Bahn war ja genug Geld da und wer weiß was da sonst noch alles gelaufen ist. Das ist etwas, was mir absolut nicht in den Kopf will und ich hoffe, dass sich da vielleicht noch etwas tut? Am 19.03. bin ich zum Haimspiel vor Ort und werde meinen Verein auf jeden Fall unterstützen, leider kann ich das aufgrund der Entfernung nicht so oft vor Ort tun..

Auf geht’s Haie, jetzt ist das Management gefordert mehr denn je! Es müssen Lösungen her, lasst den KEC nicht sterben und erhalten der Stadt und den Fans ihren Lieblingseishockeyverein.

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Feb 15

Das Titanic-Magazin hat es auf den Punkt gebracht:

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