Nachdem am Donnerstag die neuste Version von Ubuntu erschienen ist, habe ich gestern dann auch das Upgrade von Version 7.04 auf Version 7.10 gewagt. Es funktionierte eigentlich alles wie beschrieben und wie erwartet. Zunächst sollte man alle ausstehenden Systempatches für die Version 7.04 installieren. Dann mußte das System neu booten. Als nächstes konnte man über den Update-Manager die neue Distribution zur Aktualisierung auswählen und den Vorgang starten. Bei Konflikten bzw. Bestätigungsrelevanten Vorgängen hielt der Installer an und fragte nach. Die Installation dauerte bei voller Bandbreite von DSL 6k ca. 2 Stunden.
Ein Wehrmutstropfen war allerdings hinzunehmen: Seltsamerweise waren die Binarys zu Mozilla Thunderbird komplett verschwunden. Wieso auch immer, denn die Profile waren noch da und ich konnte mich auch nicht erinnern bestätigt zu haben, dass diese entfernt werden sollten, aber alles in allem bin ich voll und ganz zufrieden
. Bin mal gespannt, was die neue Distro so mit sich bringt. In naher Zukunft werde ich wohl auch meinen neuen Arbeitsrechner für das Homeoffice, der bereits XP auf der Platte hat, mit Ubuntu nachrüsten und dann die Arbeit vornehmlich von Ubuntu aus führen (ich hoffe es zumindest
).
written by Alexander
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In letzter Zeit verspüre ich mehr und mehr den Drang, nicht nur auf der Arbeit mit Linux-Servern zu arbeiten, sondern auch selber auf dem Desktop auf Linux umzusteigen. Vielleicht nicht mit dem Ziel Windows vollständig abzuschaffen, aber wieso soll ich was mit Windows machen, was ich mit Linux auch machen kann.
Meine Wahl fiel auf das Debian Derivat “Ubuntu“, welches mit dem Gnome Windowmanager ausgeliefert wird. Als “Testobjekt” dient mein Fujitsu Siemens Laptop mit zwei 80 GB Festplatten. Nachdem ich Ubuntu eine der beiden Platten freigeräumt hatte, verlief die Installation ohne Probleme (von der Live-CD). Mein WLAN wurde sofort erkannt und mir wurde angeboten mich zu verbinden, Platten, Sound, DVD-Brenner, alles erfolgreich erkannt.
Heute habe ich mich dann weiter an die Installation gemacht und Thunderbird, RealVNC Viewer (als Binary, da der mitglieferte ziemlich alt ist
) und pidgin installiert. Funktioniert alles wunderbar. Ich konnte mich nach einiger Konfiguration erfolgreich mit einem VNC-Server verbinden und von da aus meinen Windows-Rechner steuern. Was will man mehr?
Alles in allem eine tolle Sache. Seit dem letzten Mal, als ich mir Linux-Desktops angesehen habe, hat sich auf dem Markt viel getan – das muss so drei Jahre her sein. Ich bin jetzt auch mit dem “Virus” infiziert und will weiter in die Materie einsteigen. Ich denke ich werde auch hin und wieder dazu schreiben, daher die Nummerierung im Titel
.
written by Alexander
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Heute wurden einige Mirror der Linux-Distribution Gentoo abgeschaltet. Dem Bericht zufolge waren Angriffe über eine SQL-Injection-Lücke festgestellt worden. Die Server werden derzeit neu bespielt und abgesichert. Es wurde allerdings versichert, dass keine Pakete auf den Servern verändert wurden. Erst kürzlich meldete Golem, dass auch beim Ubuntu-Projekt Server abgeschaltet wurden, da auch hier Lücken festgestellt wurden.
Das wirft natürlich ein neues Licht auf die Linux-Distributionen. Bisher war zwar hin und wieder von solchen Angriffen zu lesen, aber nicht so gehäuft. Ich denke auch hier sollten die entsprechenden Webmaster noch mehr Wert auf Sicherheit legen, damit die betroffenen Distributionen ihr Vertrauen in der Userwelt nicht verlieren.
written by Alexander
\\ tags: gentoo, golem, sicherheitslücken, ubuntu
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